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PolyCare ist umweltfreundlich

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Wir werden in letzter Zeit häufiger nach der Umweltverträglichkeit der PolyCare Produkte gefragt. Hierzu möchten wir in diesem Blog Stellung beziehen. Für spezialisierte Rückfragen stehen Ihnen unsere Spezialisten gern per Kontakt zur Verfügung.

Polymerbeton ist nicht nur extrem langlebig, sondern auch geeignet, die CO²-Bilanz der gesamten Bauindustrie deutlich zu verbessern.  PolyCare hat in den vergangenen Monaten eine Vielzahl von Tests durchgeführt, um unsere MAS-Elemente noch umweltfreundlicher zu machen. Wir sind sehr stolz darauf, dass es uns gelungen ist, den Polyesterharzanteil in unseren Rezepturen weiter zu reduzieren. Mittlerweile bestehen bereits rund 90 % unserer Produkte aus nicht spezifiziertem Sand, wie z.B. gewöhnlichem Wüstensand.

Darüber hinaus experimentieren wir seit Jahren mit nachwachsenden Rohstoffen im Polyesterharz als Bindemittel. In der Praxis sind wir aber nach wie vor an Produkte aus der petrochemischen Industrie gebunden.  Das Hauptproblem bei biobasierten Harzen ist, dass Styrol nach wie vor das am häufigsten verwendete Vernetzungsmaterial ist. Styrol ist nicht aus nachwachsenden Rohstoffen erhältlich, so dass nur die Rohstoffbasis für den Polyesterrückenknochen leicht nachhaltiger gestaltet werden kann. Wir freuen uns daher sehr, dass wir nun mit einem Produkt arbeiten können, das hauptsächlich aus recyceltem Material besteht.

Dazu nutzen wir Ein Harz, dass von der AOC LLC hergestellt wird und als sogenanntes "grünes" Produkt gilt, das in der Regel auf nachwachsenden Rohstoffen, styrolfreien Produkten oder, wie von uns verwendet, einem erheblichen Anteil an Recyclingmaterial basiert. Dieser Anteil an Recyclingmaterial beträgt ca. 38 %, z. B. bei Altek A421-EUA-00. Recycling bedeutet in diesem Fall PET (= Polyethylenterephthalat = Thermoplast). Dieses PET stammt hauptsächlich aus dem Recycling von zerkleinerten PET-Getränkeflaschen.

Diese Flaschen werden am Ende ihrer Nutzungsdauer als Getränkeflaschen (z.B. Wasser, Softdrinks) gereinigt und zerkleinert, bevor das PET-Material in einem chemischen Prozess in Terephthalsäure und Ethylenglykol zerlegt wird,
Schließlich wird die Schmelze unter Zugabe von Maleinsäureanhydrid / Standardglykolen bei hoher Temperatur zu einem hochwertigen Duroplast veredelt und nicht zuletzt wird das Harz mittels Monostyrol auf eine anwenderfreundliche Viskosität eingestellt.

Der Einsatz von ca. 38 % Recyclingmaterial entlastet nicht nur unsere Umwelt erheblich, denn ein großer Teil des "Kunststoffs" sieht und verstopft unsere Deponien nicht, sondern entlastet auch unsere natürlichen Ressourcen, denn aromatische Dicarbonsäuren (z. B. Terephthalsäure) und zweiwertige Alkohole (z. B. Ethylenglykol) basieren letztlich auf Erdöl.

Das schont unsere Umwelt, und gerade im Hinblick auf die vorgesehene Anwendung, d. h. den Bau von preisgünstigen Häusern, nicht nur in Afrika, ist es eine positive Ergänzung des Pakets, das bereits die Verwendung von Wüstensand beinhaltet.

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